Viele kalte Wasser – darum ist es gerade etwas ruhiger auf dem Blog

Vielleicht habt ihr euch ja schon gewundert. Jetzt fängt sie einen Blog an und dann schreibt sie kaum was.
Ja da habt ihr recht, aber ich musste bereits in der Vergangenheit teils schmerzlich lernen, dass ich nicht perfekt bin, kein Übermensch, der immer alles unter einen Hut bringt.

Seit ich mit dem Blog begonnen habe, hat sich viel getan. Das meiste war nicht vorhersehbar, z.B. dass mein Chef kündigt und ich seit Mitte Dezember vorläufig die Arbeit alleine rocken muss. Oder ich eine Yogalehrerausbildung beginne (gut, dafür habe ich mich dann doch schon Ende letzten Jahres entschieden, bedeutet aber noch mehr Neues und viele “kalte Wasser” mehr).
Beides – Arbeit und Ausbildung – erfordert meine volle Aufmerksamkeit. Ganz zu schweigen von Familie und Freunden. Daher kommt auch die Kreativität nicht immer so zum Vorschein und ich brauche auch einfach einmal ein ganz freies halbwegs offline verbrachtes Wochenende mit Kaffee, Couch und Kuchen ;-)

Ich weiss inzwischen was mich aus der Balance bringt, aber auch was mich wieder zurück bringt.
Das dauert mal länger mal kürzer, aber es ist oftmals noch sehr intensive Arbeit für mich.

Denn Wissen heißt noch nicht, dass man es auch easy peasy realisieren kann.

Aber wie heisst es so schön:

Nur wer selbst glücklich ist, kann auch andere glücklich machen.
Und nur wem es selbst gut geht, der kann auch für andere sorgen.

Gerade habe ich eine anstrengende Messewoche in Amsterdam hinter mir. Direkt nach dem zweiten Yogalehrer-Ausbildungswochenende ging es am Montag ab ins schöne Holland. Und der Montag Nachmittag bot sogar noch etwas Zeit ein wenig auf eigene Faust die Amsterdamer Innenstadt zu erkunden. Das war die letzten Jahre noch nie möglich gewesen – und ja, ich muss da wieder hin, aber entspannt und neugierig (und mit etwas mehr Shopping-Budget).

Die folgenden Tage waren mehr als anstrengend.
So schön es ist viele Geschäftspartner wieder einmal persönlich zu treffen, neue Menschen kennen zu lernen und sich mit den internationalen Kollegen auszutauschen, so intensiv kann es auch werden. Mal ganz davon abgesehen, dass ich bisher seit über 10 Jahren noch nicht die perfekten Messeschuhe gefunden habe!
Stylisch und bequem – irgendwie scheint sich das bei meinen Füßen auszuschließen.
Und so quälte ich mich dann auch noch am Donnerstag Abend müde und kaputt an wirklich das hinterste Gate vom Flughafen Shiphol – am liebsten wäre ich wirklich barfuß gelaufen. Und ich hatte flache (!) Schuhe an – die ganze Woche!
Also, mal als Seitenwink – für Tipps was Schuhe angeht bin ich IMMER dankbar.

Das Wochenende stand dann eben wie oben schon angedeutet unter dem Motto “Nichtstun” und doch erholen.
Und nachdem ich soviel Input bekommen habe, ist das für eine Grüblerin wie mich immer wieder eine Herausforderung :-)

Ich hoffe ihr verzeiht mir also die momentane Ruhe ein wenig – es kommen bestimmt wieder bessere Zeiten!

Author: Michi

Share This Post On

2 Kommentare

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>